

Bremen, eine Stadt am Wasser – das lässt sich von der Innenstadt aus nur erahnen. Eine unscheinbare
Betonunterführung könnte die Passanten zur Wasserseite leiten – damit diese Verbindung sichtbarer wird,
setze ich mit meiner Installation eine farblichen Blickfang.
Im Rahmen des Straßenfestes "Transformartini" ist diese Installation im öffentlichen Raum mit Hilfe von
Textilien und Tape Art entstanden. Die hoch gespannten Gaze sind schon von weitem zu sehen und
erzeugen beim Vorbeigehen ein interessantes visuelles Flimmern. Die Installation stand 4 Monate im
öffentlichen Raum, in der Martinistraße in der Bremer Innenstadt, im Kontext des Stadtentwicklungsprojekts »Erlebnisraum Martinistraße / TRANSFORMARTINI«, das aus der ehemaligen vierspurigen Asphaltschneise eine Einbahnstraße mit vielen Aktionsflächen, Veranstaltungen und Kunst macht.
In enger Zusammenarbeit mit Sebastian Jung, Ilkan Kir und Manolo Soares Da Silva haben wir eine Straßenunterführung künstlerisch gestaltet mit Hilfe von Mixed Media aus Netzen und Stoffen sowie Tape Art.
Unsere Installation beginnt am Eingang zur historischen Böttcherstraße der Bremer Altstadt und mündet durch die Unterführung in die Flaniermeile an der Weser. Durch die großen "Segel", die wir gespannt haben, wird auf die Unterführung der Straße hingewiesen, und die Leute werden von der Flaniermeile direkt zur Wasserpromenade
geleitet. Die Stoffe und das Tape Art bespielen die Geländer mit einer Gesamtlänge von rund 30 Metern – sie schießen kreuz und quer, und ragen 6 m an den Masten hoch. An den Wänden der Unterführung erstreckt sich eine Wellenform mit Tape Art in Anlehnung an die Wassernähe.
Fotos: Ilkan Kir










